In welchem Zusammenhang stehen ADHS und LRS (Lese- und Rechtschreibschwäche) mit Urreflexen?

Wenn Sie Kinder haben, erinnern Sie sich bestimmt an die ersten Untersuchungen beim Kinderarzt, bei denen das Vorhandensein bestimmter Reflexe getestet wurde. Diese frühkindlichen Reflexe entwickeln sich bereits im Mutterleib und haben die Aufgabe, den Reifungsprozess des Kindes zu steuern.

So wird zum Beispiel die Muskelspannung aufgebaut, damit sich Kinder aufrichten können und laufen lernen. Die Reflexbewegungen bewirken auch die Entwicklung der Grob- und Feinmotorik sowie der Augen-, Zungen- und Lippenmuskulatur, denn damit hängt die Sprachentwicklung, Lese- und Schreibfähigkeit zusammen. Die Gehirnareale werden optimal verknüpft für eine Steuerung und Hemmung der Aktivität, Impulskontrolle, Konzentrationsfähigkeit und Ausdauer.

Im Laufe des ersten Lebensjahres werden diese Reflexbewegungen „gehemmt“ und Kinder können sich immer mehr willentlich bewegen. Bleiben jedoch Reflexe ganz oder zum Teil aktiv, kann das ein Grund für Schul- und Verhaltensprobleme sein. Insbesondere wenn ein Verdacht auf ADS/ADHS oder Lese- und Rechtschreibschwäche geäußert wird.

Die Reflexintegration bietet effiziente Unterstützung bei:Nur_Schmetterling
    • Unruhe und Konzentrationsmangel, Hyperaktivität
    • Dyskalkulie (Rechenschwäche)
    • Fehlende Impulskontrolle (z.B. nicht warten können, bis der Lehrer aufruft)
    • Lese- und Rechtschreibschwäche (Stifthaltung, schlechte Handschrift)
    • unkoordinierter Grob- und Feinmotorik (Ungeschicklichkeit)
  • Hyposensibilität (z.B. starke Empfindlichkeit auf Geräusche, Gerüche, Licht und Berührung)
Wie läuft die Integration von Reflexen ab?

Anhand eines Fragebogens und speziellen Tests wird der neuromotorische Entwicklungsstand Ihres Kindes ermittelt. Daraufhin stelle ich ein individuelles Bewegungstraining für Ihr Kind zusammen. Das Training dauert zwischen 6 und 12 Monaten, wobei Sie mit Ihrem Kind zusammen alle 4 Wochen für eine Stunde zu mir kommen. Ich überprüfe das Vorhandensein aktiver Reflexe, integriere diese mit speziellen Bewegungen und zeige Ihnen Übungen, die Sie zuhause mit Ihrem Kind regelmäßig fortführen. Dafür sollten Sie täglich ca. 10 Minuten investieren.

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